Presse
19.03.2015, 16:07 Uhr
Landesregierung darf bei der Biberplage nicht untätig zuschauen!
fordert Bernd Hitzler MdL
Der Landtagsabgeordnete Bernd Hitzler fordert dringend von der Landesregierung, dass sie die Zunahme der Biberpopulation endlich als Problem erkennt und dort, wo es nötig ist, dagegen vorgeht.
„Es darf nicht sein, dass die betroffenen Bürger und Gemeinden das Problem allein ausbaden müssen“, so der Landtagsabgeordnete. Die Biber gelten als geschützte Tierart und dürfen deshalb nicht gejagt werden. Die enormen Schäden, die durch den Bau von Dämmen und Burgen entstehen, bleiben aber allein bei den betroffenen Bürgern und den Gemeinden hängen. Inzwischen geht es sogar so weit, dass Landwirte befürchten müssen mit ihren Maschinen in die Biberbauten einzubrechen. Auch dies hat die Regierung bisher nicht zum Handeln veranlasst. Die Überschwemmung von Wiesen und Äckern führt dazu, dass diese teilweise nicht mehr nutzbar sind. „Das ist quasi eine Enteignung durch die Hintertür“, so Bernd Hitzler.  Um den Grundstücksbesitzern und den Gemeinden entgegenzukommen müsste die Landesregierung  nur über die Landesgrenze nach Bayern schauen. Dort werden die Betroffenen über den Biberfonds entschädigt und im Rahmen des Bibermanagements ist auch ein direkter Zugriff auf die Tiere möglich.  Dies ist jedoch von der grün-roten Mehrheit in Baden-Württemberg so nicht gewünscht. „Wenn ein Biber einen Baum fällt, ist dies eine Folge seines gewünschten Daseins. Verstößt aber ein Bürger gegen die Baumsatzung und fällt ohne Genehmigung, dann erhält er einen Bußgeldbescheid“, so Bernd Hitzler.
aktualisiert von Jürgen Dönninghaus, 07.12.2015, 15:06 Uhr

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